Trilby

Ursprünglich kam diese schmale Linie in den 60er Jahren auf und wurde berühmt auf den Köpfen von Inspektor Clouseau, Peter Sellers und unvergessen von Kojak. Später verbreiteten die schrägen Blues Brothers mit Trilbies und Sonnenbrille gute Laune und heute gelten Stars wie Justin Timberlake, Hugh Jackman oder Jonny Depp als Trendsetter in Sachen Trilby – gerne aufgenommen auch von der Surfer-Szene.

 

Er wird über alle Altersklassen getragen und ist das derzeit trendigste Accessoire. Zum Winter ist der Trilby in uni schwarzen Filzen oder Tweed angesagt, im Sommer in bunten Baumwollstoffen oder leichten Strohqualitäten.

 

Hierzulande wird der Trilby mit  meist vorne herunter geklappter Krempe getragen. Viele Jazz-Musiker tragen den Trilby noch lässiger auf den Hinterkopf geschoben und den Rand hochgeklappt.

 

 

Den Damen-Trilby haben Superstars wie Christina Aguilera oder Stilikone Victoria Beckham zum ultimativen Trend gemacht, heute ziert er die Häupter vieler Berühmtheiten und ist am häufigsten in den People-Magazinen abgebildet.

Diese kleine, sehr schmale Hutform, die ursprünglich eine Herrenhutform war, hat sich für die Damen etabliert und wird zur sportlichen Jeans, zum verspielten Kleid oder elegant zum Hosenanzug getragen.

Der Trilby wird von den Damen über die Ohrenspitzen gezogen und tief ins Gesicht gesetzt. Im Winter bleiben die Farben eher ruhig: Schwarz, Braun oder mit Nadelstreifen versehen; im Sommer knallen Farben und Muster oder Drucke in allen Variationen.

Unterschied zwischen Hut und Mütze

Der Begriff Hut und Mütze wird immer wieder verwechselt. Dabei ist es eigentlich ganz einfach.

 

Ein Hut hat eine Krempe außen herum.

Beispiel: Cowboyhut, Fedora

 

Eine Mütze hat höchstens Schirm.

Beispiel kein Schirm: Inkamütze

Beispiel 1 Schirm: Army-Cap

Beispiel 2 Schirme: Sherlock-Holmes-Mütze (Deerstalker)

UV-Schutz

Bis in die 60er Jahre galt das der Ausdruck "Vornehme Blässe". Nur Menschen mit gutsituierten Berufen konnten sich es leisten blass zu sein.

Braungebrannt waren Leute, die unter freien Himmel arbeiten mussten: Landarbeiter, Bauarbeiter, Straßenkehrer, etc.

Seit einigen Jahrzehnten gilt jedoch das Schönheitsideal: "Sonnenbräune = gesund und schön" Für dieses Schönheitsideal wird so ziemlch alles getan. Stundenlanges Sonnenbaden und sollte das nicht reichen, dann muss die Sonnenbank herhalten.

Auch das Freizeitverhalten hat sich verändert. Reisen auf Mittelmeerinseln, Ägypten, Kenia und andere Sonnenregionen sind keine Seltenheit mehr. Jedoch ist unsere nordeuropäische Haut diese starke Sonneneinstrahlung nicht gewohnt und so kann ein 2 Wochen ungeschützter Dauerbeschuss mit UV-Strahlen bleibende Schäden verursachen!

 

"In zweieinhalb Jahrzehnten zwischen 1960 und 1986 hat sich die Häufigkeit von Hautkrebserkrankungen vervierfacht."

- Der Spiegel

 

Und auch heute ist der schwarze Hautkrebs die Krebsart mit der größten Wachstumsrate der Neuerkrankungen. Gerade wenn Kinder schutzlos der Sonne ausgesetzt werden, steigt ihr späteres Krebsrisiko signifikant an.Kinder unter 1 Jahr sollte gar nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Kleine Kinder sollten zwischen 11.00 -15.00 Uhr nicht in der prallen Sonne spielen, denn ihre Haut ist noch sehr dünn und der UV-Schutz sehr schwach. Spätfolgen sind erst nach 30-40 Jahre erkennbar. Die Zahl der Hautkrebspatienten um die 40 hat gerade in den letzten Jahren stark zugenommen. Hautkrebs ist längst keine "Alte-Leute-Krankheit" mehr.

 

Bitte schützen Sie sich, damit sie auch morgen noch die Sonne genießen können.

Zweispitz

Das Besondere am Zweispitz ist seine außergewöhnliche Krempe, die an seinen gegenüberliegenden Seiten hochgefaltet ist.

Zwei Heerführer der napoleonischen Zeit prägten das Bild des Zweispitz.

Wird der Zweispitz quer getragen, spricht man von einem Napoleonhut, welcher typisch für ihn ist. Wird der Zweispitz dagegen längs also von vorne nach hinten getragen, dann spricht man auch von einem Wellingtonhut. 

Heute ist er sehr selten anzutreffen und wird eigentlich nur noch zu feierlichen oder offiziellen Anlässen getragen.

 

Berühmte Zweispitzträger: Napoleon, Wellington

Zylinder

Es gibt wohl kein Kleidungsstück, welches eleganter ist als der Zylinder.

 

Erstmals getragen wurde er laut Legende von einem englischen Hutmacher namens John Hetherington im Jahre 1797, wofür er angeblich wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses bestraft wurde.

(Wikipedia)

 

Der Zylinder, welcher auch Ofenrohr oder im englischen "Top Hat" genannt wird, ist heute das Symbol für Eleganz und Tradition. Schornsteinfeger, Zimmermannsleute, Zauberer, Freimauerer und Kutscher tragen sie schon seit langer Zeit. Beim Dressurreiten wird klassischerweise ein sehr flacher Zylinder getragen. Jedoch ist dieser Hut auch ein Emblem für Reichtum und Kapitalismus. Wenn es sich um einen zusammenklappbaren Zylinder handelt, dann spricht man auch von einem "Chapeau Claque"

 

Der französische Zauberer "Comte" soll 1814 das erste mal ein weißes Kaninchen aus einem Zylinder gezaubert haben.

 

Berühmte Zylinderträger sind zum Beispiel: Abraham Lincoln, Uncle Sam, Slash, der verrückte Hutmacher, Dagobert Duck und der reiche Onkel von Monopoly.